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SFB/Transregio 285

Werkstoffe und Charakterisierung

Zur Bewertung der qualitativen Verbindungsausbildung und des Einflusses werkzeuggeometrischer Anpassungen eignen sich zweidimensionale Darstellungen, wenngleich sie nicht für die Untersuchung von Lateral- und Winkelversatz sowie Tragfähigkeit geeignet sind, die von der reinen Kopfzugbelastung abweichen und daher Gegenstand der experimentellen Untersuchungen im geplanten TRR sein werden. Auch der Aspekt der Anisotropie und Heterogenität der hybriden Strukturen kann nur in 3D zuverlässig abgebildet werden. Zur Darstellung der verschiedenen Spannungszustände werden unterschiedliche Probengeometrien in Zusammenarbeit mit dem AK „Modellbildung“ im Hinblick auf die Eignung für das mechanische Fügen untersucht und weiterentwickelt.

Die Zustands- bzw. Beanspruchbarkeitsbeschreibung der Fügestellen soll realitätsnah erweitert werden, um die Fügbarkeitsprognose entscheidend zu verbessern. Daher sollen im AK „Werkstoffe und Charakterisierung“ des geplanten TRR bruchmechanische Risswachstumsanalysen durchgeführt sowie das Ermüdungsverhaltens mechanisch gefügter Strukturen unter kombinierter mechanischer und korrosiver Beanspruchung erforscht werden. Der Arbeitskreis trägt durch die für die Fügesicherheit relevante Vereinheitlichung und Weiterentwicklung der Prüfmethoden zur Vergleichbarkeit und Güte der ermittelten Verbindungskennwerte bei. Zur Reduktion der Komplexität einer Demonstratorbaugruppe und zur Validierung der numerischen Abbildungen im AK „Modellbildung“, müssen daher Grundproben für die Werkstoff- und Verbindungscharakterisierung definiert werden. Nach der Eingabe der Kennwerte für die Modelle werden diese an technologischen Proben verifiziert, die eindeutig beschreib- und detektierbare Beanspruchungszustände in der Verbindung hervorrufen und im Abgleich mit der Simulation eine hohe Prognosegüte der Prozesse und Verbindungseigenschaften schaffen.

Beteiligte Personen

Arbeitskreisleiter

Mitglieder

Veröffentlichungen